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 Feldkirchner Trachtenkapelle-Jubiläum mit Sternmarsch

Vier Musikkapellen spielten imposant  in Marschformation, im Standkonzert und abschließend gemeinschaftlich 

FELDKIRCHEN (schl) - Einen musikalisch-geselligen „Volltreffer“ landete am vergangenen Samstag die Trachtenkapelle Feldkirchen zum 65jährigen Jubiläum mit einen imposanten und publikumswirksamen Sternmarsch-Auftritt unter Teilnahme von vier Kapellen. Standkonzert und Gemeinschaftsspiel gehörte ebenso zum Programmablauf. Aber auch der Trachtenverein „D` Schneebergler“, mit der gleichzeitigen Durchführung des traditionellen Gartenfestes beim Vereinsheim mit Brauchtumsdarbietungen der Kinder- und Jugendgruppe trug wesentlich an der gleichen Örtlichkeit zum hervorragend abgerundeten Gelingen bei.Ca. 700 Zuschauer besuchten die Veranstaltung.

Die ineinandergreifende wetterbegünstigte Doppelveranstaltung erlebte einen enormen Besucheransturm, natürlich ganz im Sinne der beiden Vereine, die sich zur organisatorischen Bewältigung mit vielen Helferinnen und Helfern sehr viel Mühe gegeben hatten und damit auch redlich belohnt wurden.

Hunderte von Zuschauern, unter ihnen Bürgermeister Hans Eschlberger und der evangelische Pfarrer Werner Buckel säumten die Gumpinger Straße in Feldkirchen, als in der Reihenfolge Trachtenmusikkapelle Siezenheim - Musikkapelle Ainring - Musikkapelle Thundorf-Straß - Trachtenmusikkapelle Feldkirchen aus allen vier Himmelsrichtungen mit schwungvoll intonierter Blasmusik anmarschierten um dann auf dem Gelände bei der Trachtenhütte einzutreffen.

Unter der Moderation des Feldkirchner „Dorfschani“ Franz Sommerauer, der sich wohltuend zeitverkürzend mit einzeln aufzählenden Begrüßungen zurückhielt, dennoch es ein Bedürfnis war unter den vielen Anwesenden dem Gründungsmitglied Hogger Simmerl ein herzliches Willkommen zu entbieten, erlebten die Zuhörer zunächst ein schwungvolles Standkonzert, zu dem die angetretenen Musikkapellen aus ihrem Repertoire im zweimaligem Durchlauf  aufspielten.

Die Trachtenmusikkapelle Siezenheim  unter Dirigent und Stabführer Sebastian Stögner - er spielt bei der Militärmusik Salzburg die Tuba - intonierte  der Marsch „Erzherzog Karl“ und „Oh, du mein Österreich“. Danach dirigierte bei der Musikkapelle Ainrings Stabführer Hans Mühlbauer - bekannt auch als Ausdauersportler -   „Lebensfreude pur“, ein Walzer von Kurt Gäble und den „Schönfeldmarsch“ von Karl Michael Zierer. Die Musikkapelle Thundorf-Straß, gegründet im Jahr 1844, somit ausgestattet mit den ältesten Wurzeln der drei Kapellen aus dem Ainringer Gemeindebereich, bot unter Dirigent und Stabführer Hans Enzinger Hörgenuss  mit der Polka „Slawonitschka“ und dem Marsch „Unsere Schützen“. Schließlich stand die Jubilarkapelle aus Feldkirchen im Blickpunkt. Nicht Musikvorstand und  Marsch-Stabführer Gerhard Kern sondern dem begeisterten Musikanten Wolfgang Öllerer wurde mit dem Dirigat beim Gemeinschaftsspiel der Vortritt gelassen. Die „Komotauer Polka“ von Ralf Schneebiegel und der fast zum Tanz einladende Boogi-Woogie „Rimballzello“, den Lex Abel komponiert hatte, gehörten zum schmissigen Vortrag unter den schattenspendenden  Bäumen auf dem Areal.

Wie es sich für so viele Musiker – rund 100 – gehört, ist auch ein Gemeinschaftsspiel kein Problem. Grenzüberschreitend, auch was die Titel der Kompositionen betraf, dirigierte der Siezenheimer Sebastian Stögner den „Reinermarsch“ (mit Gesang), der Thundorf-Straßer Musikmeister Hans Enzinger den „Kitzbühler Stabschützenmarsch“ und Ainrings Allrounder  Hans Mühlbauer den „Bayerischen Defiliermarsch“.

Danach waren dem Beisammensein mit dem verbleibenden Besuchern und bei Freibier eines Sponsors für  die Musiker  der Geselligkeit keine Grenzen gesetzt. Die anfangs 60 Tischgarnituren reichten nicht, es musste erweitert werden. Zur Unterhaltung  spielte dann noch fleißig die „Semmelbräsl-Musi“.

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